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Verein für

Homöopathie & Naturheilweise

Oberkochen

Vorstandswechsel



Schwäbische Post vom 04.05.2012

 

Naturheilweise als Vereinszweck


Eine gut gefüllte homöopathische Hausapotheke ist Hubert Schlosser und Agathe Barth gemeinsam. Beide haben sich der Alternativmedizin verschrieben und Hubert Schlosser, seit 1998 Vorsitzender des Vereins, hat nun die Verantwortung in jüngere Hände gegeben.


"Man muss die Homöopathie leben, mit ihr Erfahrung gewinnen und in die Sache hineinwachsen", sagt Hubert Schlosser, der sich mit dem homöopathischen Kügelchen, auch Globuli genannt, inzwischen bestens auskennt. "In den siebziger Jahren bin ich auf die Homöopathie gestoßen und heute gibt es außer Kopfschmerztabletten keine allopathischen Mittel in unserem Haushalt", sagt er.


All seine Erfahrungen hat er über Jahrzehnte in den Verein für Homöopathie und Naturheilweise eingebracht. Die Homöopathen haben in Oberkochen als Verein eine lange Tradition, im kommenden Jahr feiert man das 75-jährige Bestehen. "Da werde ich mir als neue Vorsitzende was Besonderes einfallen lassen müssen", lacht Agathe Barth (35), die nun in die Fußstapfen von Hubert Schlosser tritt.


"Ich freue mich, dass frisches Blut in den Verein kommt, mit Rat und Tat stehe ich gerne zur Seite", sagt Schlosser. Dass er die Barths gleich im Doppelpack bekommen hat, weil Agathe Barths Mann Joachim als Schriftführer gewonnen werden konnte, "macht den guten Wurf für den Verein perfekt", setzt Schlosser hinzu. Und er meint lachend: "Wissen Sie, man muss zum rechten Zeitpunkt aufhören können. Zwölf Jahre Vorstand ist manchmal länger, als diesselbe Zeit verheiratet zu sein."


Dass der Landkreis Heidenheim in Ostwürttemberg im Vereinswesen der Homöopathie federführend ist, lassen die beiden nicht unerwähnt. Nicht ohne Stolz betonen die beiden aber auch, dass der Oberkochener Verein der einzige Verein im Ostalbkreis ist, der sich mit einem breit gefächerten Vortragsprogramm der Öffentlichkeit stellt. "Im Grunde genommen werden alle medizinischen Bereiche aus homöopathischer Sicht beleuchtet und alle vier Wochen gastieren Fachreferenten bei uns im Schillerhaus", sagt Hubert Schlosser.


Die engere Vernetzung, die Kommunikation untereinander, Öffentlichkeitsarbeit und Gewinnung neuer Mitglieder sind die Ziele der neuen Vorsitzenden, die allerdings betont: "Mein Vorgänger hat solch gute Arbeit geleistet, da brauche ich nicht alles auf den Kopf zu stellen." Der Verein habe mit seinen knapp 80 Mitgliedern eine gute Basis.


Mit der Vereinshomepage unter www.homoeopathie-oberkochen.de wurde ein wichtiger Schritt zur Forcierung der Öffentlichkeitsarbeit gemacht und in den neuen Vereinsseiten der Schwäbischen Post ist man auch vertreten.


Agathe Barth ist Mutter von drei Kindern, als ausgebildete Kinesiologin ist sie "positiv vorbelastet", wie sie sagt. In der Literatur ist sie in der "Hebammen-Sprechstunde" fündig geworden. Der Führer durch die Schwangerschaft gab ihr Alternativen. "Es war einfach so, dass ich Vertrauen dazu gefunden habe, die allopathischen Mittel wurden kontinuierlich ausgeschlichen", setzt sie hinzu. Bei den beiden weiteren Schwangerschaften habe sie profitiert und damit die ganze Familie. Hubert Schlosser nickt und meint: "Schauen Sie auf die Beipackzettel der allopathischen Arzneien, da stehen einem doch die Haare zu Berge." Für Hubert Schlosser sind die Barths "ein Glücksfall für den Verein, weil ich mir Dynamik und frischen Wind verspreche", sagt er. Dass das Interesse an der Homöopathie übergreifend groß sei, zeige sich auch daran, dass ein gutes Drittel der Mitglieder nicht aus Oberkochen stamme.


Der obige Presseartikel wurde von Herrn Lothar Schell erstellt. Vielen Dank hierfür!